Ausbildung/Fortbildung/Weiterbildung

Die Akademie für angewandte Musiktherapie Crossen wurde 1992 gegründet. Sie ist Ausbildungs-, Fortbildungs-, Weiterbildungs- und Forschungsstätte der Deutschen Musiktherapeutischen Vereinigung zur Förderung des Konzeptes nach Schwabe e. V. (DMVS e. V.), einer Beruf- und Interessenvereinigung von Musiktherapeutinnen und Musiktherapeuten aus dem deutschsprachigen Raum.

Hier können Sie berufsbegleitende Studiengänge und Weiterbildungsveranstaltungen besuchen, nach deren erfolgreicher Absolvierung Sie die Möglichkeit haben, in medizinischen, sozialen, pädagogischen und präventiven Bereichen musiktherapeutisch zu arbeiten. Die Ausbildung ist praxisorientiert und dabei wissenschaftlich fundiert. Musizieren in der Ausbildung/Fortbildung/Weiterbildung

Die musiktherapeutischen Studiengänge erstrecken sich über einen Zeitraum von 3 Jahren und orientieren sich in Inhalten und Umfang an den Qualitätsstandards der SAMT (Ständige Ausbildungsleiterkonferenz Musiktherapie) für privatrechtliche Ausbildungen in Deutschland.

Daneben bietet die Akademie an einzelnen Wochenenden Weiterbildungsveranstaltungen an, die ein breites Spektrum an Themen aus Bereichen wie Musiktherapie, Krankheitslehre, Pädagogik, Musikgeschichte, Berufsrecht etc. umfassen und die offen für alle Interessenten sind.
Wir möchten besonders auf die Veranstaltung "Einführung in die Musiktherapie" hinweisen, in der Sie über das eigene Erleben und über Informationen einen Einblick in unsere musiktherapeutische Konzeption und die Ausbildung erhalten.

Die Weiterbildungskurse sind themen- und zielgruppenorientierte Fortbildungsangebote, die ebenfalls berufsbegleitend konzipiert sind und sich in der Regel über ein halbes Jahr erstrecken.

Kurzbeschreibung des musiktherapeutischen Konzeptes

Musiktherapie ist keine einheitliche Therapieform, sondern es gibt sehr viele unterschiedliche Konzeptionen und Herangehensweisen.

Das an der Akademie gelehrte musiktherapeutische Konzept ist eine psychotherapeutisch ausgerichtete Behandlungskonzeption für Störungen im Erleben und Verhalten, die eine hohe Integrationspotenz für die in der Praxis anzutreffenden klinisch-psychotherapeutischen, aber auch sozialtherapeutischen und (sozial)pädagogischen Konzeptionen hat. Sie wurde in den 1960er Jahren vom Pionier der deutschen Musiktherapie Dr. Christoph Schwabe an der Universität Leipzig entwickelt und seither ständig weiterentwickelt.

Die Konzeption verbindet aktive musiktherapeutische Handlungsformen (Instrumentalimprovisation, Gruppensingtherapie, Bewegungsimprovisation, Tänzerische Gruppenmusiktherapie, Bildgestalten mit Musik) mit rezeptiven Handlungsformen, wie Regulative Musiktherapie und Wahrnehmungstraining mit Musik.

Musizieren in der Ausbildung/Fortbildung/WeiterbildungDie sich ständig im Spannungsfeld zwischen wissenschaftlichen Grundlagen und Erfordernissen der Praxis entwickelnde Konzeption besitzt ein breites Spektrum an Anwendungsmöglichkeiten.

Anwendungsfelder:

Tiefenpsychologische, verhaltenstherapeutische, systemische und ganzheitlich-humanistische Therapiekonzeptionen in stationären, halbstationären und ambulanten Betreuungsstrukturen der Psychiatrie, der Psychotherapie, der Psychosomatik, spezifischer Persönlichkeitsstörungen und Suchterkrankungen, weiterhin neurologische Kliniken, onkologische, gynäkologische und andere Akutkliniken sowie Rehabilitationskliniken unterschiedlicher Art, Sozial- und Behinderteneinrichtungen, wie z.B. integrative und Förderschulen sowie Kindergärten und Frühförderungseinrichtungen, Einrichtungen für sozial gefährdete, verhaltensauffällige Kinder und Jugendliche, Einrichtungen für geistig behinderte und/oder körperbehinderte Menschen, Seniorenheime, bestehende und zu entwickelnde Einrichtungen für Gesundheitsförderung und Sekundärprävention, allgemeinbildende Schulen, Musikschulen, freie kreative Angebote für Menschen jeden Alters.